CITTÁLTRA
12. Februar 2010 - 06. März 2010
Die Ausstellung “Cittàltra” enthüllt eine Stadt, die nichts mit unserem gewohnten Umfeld zu tun hat.
Die urbane Landschaft, welche hier in verschiedenen Momenten abgebildet wird, bringt eine verschiedene architektonische Vision zum Ausdruck, die sich bald in eine Erzählung verwandelt: Gebäude, Straßen, Brücken sind ausschließlich ein “Produkt” des Menschen, welcher jedoch in den Bildern nicht erkennbar ist. Eine Architektur die von Menschen “erzählt”, die bereit sind zu reagieren und dennoch fest verwurzelt erscheinen: die Angst vor dem Leben und die Suche nach dem eigenen Ich unterbrechen den Mechanismus, verringern den Willen des Intellekts und weihen eine Phase der Untätigkeit ein.
NUR WER SEINE EIGENE MELODIE HAT, DARF AUF DIE WELT PFEIFEN
SUONARE LA PROPRIA MUSICA NEL MONDO
13. November 2009 - 28. November 2009
Julia Aufderklamm / Florentina Bajrami / Miriam Brauer / Chaowei Dai / Hasime Duka / Irene Egger / Tobias Eller / Elisa Fleischmann / Julia Gamper /
Preeti Heer / Kosima Karnutsch / Diellza Kurtaj / Pajtesa Morina / Julia Rauch / Shane Reehman / Lucian Saratanu / Albion Seferi / Lisa Telser / Daniela Tumler
künstlerische Leitung / direzione artistica Mona Jas (Berlin)
In Zusammenarbeit mit Sprachenzentrum Meran - Pädagogisches Institut und dem Pädagogischen Gymnasium „Josef Ferrari“ Meran “Josef Ferrari" Meran
100 CLOUDS project
01. Oktober 2009 - 25. Oktober 2009
Das Projekt von Christian Martinelli gehört zu jenen gesunden Utopien, welche die Kunst seit je her prägen. Der Versuch, die Evaneszenz und die Transitorität dieser federleichten Himmelbewohner auch nur für einen Augenblick einzufangen, kann als etwas Unmögliches erscheinen. Doch es muss wahrscheinlich so sein, denn eine Vielzahl von Künstlern hat gerade durch die Kunst und die Art des Beobachtens versucht, das Geheimnis der Wolken, ihre Seele bestehend aus Wasser, Himmel und Staunen, zu erkunden.
Dies ist auch der Grund wofür Martinelli viel gereist ist, tausende von Kilometern hinter sich gebracht und Orte gestreift hat, in denen die Wolken eine Einheit mit der Umgebung bilden. Das Resultat dieser langen Recherche, ist die Entdeckung, dass der exotische Aspekt der Geografie mit der Beobachtung der Dinge, die wir vor unseren Augen haben, eng in Verbindung steht. Es trifft wahrhaftig zu, dass es geografische Breiten gibt, die den Wolken verschiedene “Interpretationen”, faszinierende Einzigartigkeiten, vermitteln. Gleichermaßen stimmt es, dass man auch nur im Stehen und dem einfachen “in den Himmel schauen”, einmalige und außerordentliche Begegnungen machen kann. Wieviele Wolken sehen wir von unserem gewöhnlichen Standpunkt, aus unserem Zimmerfenster? Das Beobachten ist eine Zen-Übung, die uns zur Meditation und zur Berücksichtigung der Abwesenheit der Zeit zwingt. Christian Martinelli hat eine metaphysische Reportage realisiert; die Zeit ist beinahe abwesend, da der Raum aufhört, ein sicherer Bezugspunkt zu sein.
John Ruskin schreibt, dass es sehr schwierig ist, Wolken abzubilden; die meisten Künstler stellen sie zu “hart”, fast wie Steine, dar, andere wiederum zu leicht, als würde es sich um einen Nebelhauch handeln. John Constable hat, bereits vor seinem Landsmann Ruskin, diesen Luftelementen der Natur unendliche Studien und Zeichnungen gewidmet. Christian Martinelli hat es durch die Fotografie geschafft, die Magie und das Geheimnis dieser einfachen Elemente der Natur, die durch den Menschen nie zähmbar sein werden, darzustellen. Er hat den einfachsten und zugleich fragilsten Elementen des Universums Zeitlosigkeit verleiht.
Bilder mit Kreisen
03. September 2009 - 26. September 2009
In den Bildern von Jan Bauer werden mediale Bildschnipsel in Malerei transformiert. Ganz bewusst wird hier der Künstler vom Kreateur zum Recycler degradiert. Bauer schöpft nicht, sondern er filtert, sortiert und verarbeitet. Als Vorlage dienen Zeitungsberichte mit roten Kreisen. Es sind dies Kreise, welche von Bildredaktionen verwendet werden, um bestimmte Personen oder Details auf Fotos zu markieren, sie hervor zu heben. Hier werden nun Bilder aneinander gereiht die von unterschiedlichen Ereignissen berichten. Textfragmente geben mal mehr mal weniger Auskunft. Der Betrachter steht vor einem Ausschnitt, einer Detailansicht, die doch den Blick frei gibt auf das Hauptmotiv, den roten Kreis.
PLAYSTATION
25. April 2009 - 21. Juni 2009
In ihrer Arbeit verwandelt das Tier die vom Menschen kontrollierte und geordnete Realität und bringt unsere “wilde” Natur zum Vorschein. Unsere Kultur hat sich auf eine gewisse Weise einer Tierart angepasst, welche sich vor allem mit Gesten wie Nahrungsuche und Sexualität beschäftigt. Das Resultat sind Installationen, die unsere Irrationalität wach rufen, eine Welt, in der die Gegenteile “falsch”/“wahr”, “organisch”/”nicht organisch” wie in einer kleinen Tragikomödie zusammenleben und verschiedenen Seiten des Alltags durch eine unerwartete Sprache aufwerfen. In dieser heidnischen Dimension der Natur, in der die Menschen leben, kommt die groteske Freude zum Vorschein.
kunst Meran und ES contemporary art gallery zeigen eine Ausstellung, welche sich mit Kunst, Spiel und Videospielen auseinandersetzt. Die Ausstellung, kuratiert von Valerio Dehò, wird in Zusammenarbeit mit Treviso Ricerca Arte realisiert.
floor
18. März 2009 - 11. April 2009
floor besteht aus formal sehr reduzierten, minimalistischen Fotoserien von Bodenbelägen. Es entstehen diverse Serien, in denen an allgemein genutzten urbanen Orten wie Straßen, Plätzen, Einkaufspassagen, Fußgängerwegen oder Flughäfen und Bahnhöfen, am Boden, also auf einer horizontalen Wahrnehmungsebene vorhandene graphische Bruchstücke zweckentfremdet dargestellt, und durch ihre serielle Zusammenführung in einen neuen Wahrnehmungskontext gerückt werden. Allgemein gültige urbane Zeichensprache wird dabei vorsätzlich neu geordnet und archiviert. Das Hauptaugenmerk beruht auf der Änderung des Blickwinkels auf Elemente einer zwar allgegenwärtigen, aber nicht bewusst wahrgenommenen Real- und Alltagsästhetik
Plejaden #1
21. Februar 2009 - 14. März 2009
Für "Plejaden #1" nahm Mona Jas ihre in den letzten Jahren entstandene Videoarbeit Ideale als Ausgangspunkt. Darin spürte sie der Fragestellung nach, ob es in der heutigen Zeit noch Ideale von Bedeutung für unser Leben gibt und was als Ideal bestehen kann. Neben der so entstandenen Videoarbeit verwebt die Künstlerin in in einer großformatigen Wandarbeit verschiedene Bildebenen. Stills der Filmaufnahmen sind kombiniert mit Zeichnungen, Fotografien und Gemälden der Porträtierten. Diese verschiedene Assoziationsebenen zeigen die individuelle Wahrnehmung der von Mona Jas interviewten und porträtierten Menschen.
REFLECTiON
22.1.2009 - 14.2.2009
Julia Winters Werke bestehen aus Gegenständen, die sie findet. Sie "erzeugt " Kunstwerke, die all das was sie sucht, findet, kennt, fühlt vereinen. Es besteht immer ein Zusammenhang zwischen dem Verlust der Schönheit, der Melancholie des Verlorenen und dem zukünftigen Sein. Julia Winters Werke handeln von der Vernichtung des menschlichen Lebens, vom verletzte Stolz, der verlorenen Familienwerte, der geistlichen Erneuerung nach dem Schmerz. Schönheit und Empfindsamkeit werden ausgedrückt und gleichzeitig verletzt ... offensichtlich gibt es keine Schönheit ohne Wunden.
3000 boxes move
13. November 2008 - 06. Dezember 2008
Design-Installation, von Walter Thaler für die Galerie Erwin Seppi konzipiert, ist sie Spiel zwischen Raum, Produkt und Interaktion des Besuchers.
Durch den Einsatz von eigens entworfenen Boxen, die den gesamten Galerieraum ausfüllen, hebt sich die räumliche Dimension des Ortes auf. Die 3000 Boxen sind als "Bausteine" gedacht, die den Besucher dazu anregen sollen, nach und nach den Abbau der Installation durchzuführen und den Galerieraum wieder frei zu legen.
STONE SO SOFT
10. Oktober 2008 - 8. November 2008
Durch die Kombination von Stein und Paraffin, zweier so unterschiedlichster Stoffe, stellt die Künstlerin in ihren Arbeiten einen Dialog her, der auf Kontrast beruht. Der Dialog ist aber ein intimer, ein leises, wenn auch lebhaftes Zwiegespräch ... und der uralte Wunsch der Versöhnung polarisierender Tendenzen
DIARIO ONIRICO IN METAMORFOSI
5. September 2008 - 4. Oktober 2008
Ein Spiel, das im Dunkeln vollzogen wird, in der Stille. Ein Hauch, kaum spürbar, der Lichtfragmente auffängt und sie auf der Emulsion fixiert, für immer. Daraus, doch auch noch aus viel mehr, setzt sich die fotografische Arbeit Elettra Rannos zusammen, einer Künstlerin, die sich dieses Mediums bedient, um das eigene, persönliche, Wandlungen unterliegende Traumtagebuch zusammenzustellen.
1 BARREL
28. Mai 2008 - 21. Juni 2008
... eine Einladung zum Fallenlassen, die ein Ölfass in Sessel-Gestalt ausspricht. Ein Objekt, das weich scheint und hart ist. Ein Objekt, das den Wunsch weckt, es zu berühren und seine Konsistenz zu ergründen. Bei aller Surrealität und Groteske schwingt politisches Statement mit: ein erhobener Zeigefinger, der auf Ölberge und Müllberge zeigt.
GEOMETRIE DE L´ESPRIT
05. April 2008 - 10. Mai 2008
... in ihren Arbeiten stößt man auf einen Willen zur Geometrie, ein Bedürfnis, die Gefühle in eine beständige und wesentliche Form zu bringen und beeindrucken gleichzeitig durch ihre Leichtigkeit, Heiterkeit und der Freude am Spiel und durch das Abgründige, welche die Farbei entschleiert."
DIE KUNST DER WIEDERHOLUNG
01. März 2008 - 22. März 2008
Raum- und Flugzeltbilder: An dieser Thematik hält der Künstler seit den 70er Jahren bis heute fest ... die Zelte gewähren keinen Schutz im üblichen Sinne, sondern ihre Existenz findet in imaginären Räumen statt. Hierbei wird Konstruktivismus aus einer deutsch - iranischen Perspektive in die Sprache der Malerei umgesetzt.
KUNST MOBIL
01. Februar 2008 - 21. Februar 2008
Der Raum ist leer. Einrichtung gibt Orientierung. Dinge häufen sich an, wechseln ihre Anwendung. Die Anwendung ändert den Wert. Welche Anwendung hat Wert? Ein Spiel in Fortsetzungen, wert es zu spielen.