Chiara Lecca


25. April 2009 - 21. Juni 2009

In ihrer Arbeit verwandelt das Tier die vom Menschen kontrollierte und geordnete Realität und bringt unsere “wilde” Natur zum Vorschein. Unsere Kultur hat sich auf eine gewisse Weise einer Tierart angepasst, welche sich vor allem mit Gesten wie Nahrungsuche und Sexualität beschäftigt. Das Resultat sind Installationen, die unsere Irrationalität wach rufen, eine Welt, in der die Gegenteile “falsch”/“wahr”, “organisch”/”nicht organisch” wie in einer kleinen Tragikomödie zusammenleben und verschiedenen Seiten des Alltags durch eine unerwartete Sprache aufwerfen. In dieser heidnischen Dimension der Natur, in der die Menschen leben, kommt die groteske Freude zum Vorschein.
kunst Meran und ES contemporary art gallery zeigen eine Ausstellung, welche sich mit Kunst, Spiel und Videospielen auseinandersetzt. Die Ausstellung, kuratiert von Valerio Dehò, wird in Zusammenarbeit mit Treviso Ricerca Arte realisiert.